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active compliance: Für eine Antiterror-Verordnung ohne Schrecken
Die Antiterror-Verordnung setzt Spediteure und Logistikdienstleister unter Zugzwang. Mit weit über 26.000 Personen, Organisationen und Vereinigungen dürfen keine Geschäftskontakte mehr unterhalten werden, auch nicht bei Logistikaktivitäten innerhalb Deutschlands. Die „Boykottlisten“ ändern sich ständig. Die drohenden Strafen reichen vom Ausschluss des vereinfachten Anmeldeverfahrens der Zollbehörden über Ordnungswidrigkeiten bis hin zu hohen Haftstrafen. Ein wirksamer Schutz vor verbotenen Geschäftskontakten heißt active compliance: Das System checkt im Hintergrund und innerhalb von Sekunden sämtliche Adressen und wird so der Antiterror-Verordnung gerecht, ohne den betrieblichen Ablauf zu stören.
active compliance: Der unsichtbare und verlässliche Datencheck
Antiterror-Registrierung
Spediteure und Logistikdienstleister sind von den Folgen der Antiterror-Verordnung besonders stark betroffen. Woche für Woche stehen sie mit anderen Firmen und Menschen in Kontakt: neue Verlader, neue Abholer, neue Lieferanten und vor allem neue Empfänger in Deutschland, Europa oder der ganzen Welt. Nicht selten sind es mehrere hundert Adressen pro Tag, die geprüft werden müssen.
Genau hier liegt das Problem: Während bislang der Export bestimmter Waren unter Strafandrohung stand, gilt das Verbot jetzt für Geschäftskontakte zu bestimmten Personen und Organisationen in der ganzen Welt. Zudem wurde inzwischen das Strafmaß stark erweitert und reicht von der Ordnungswidrigkeit mit Geldstrafen bis hin zu hohen Haftstrafen. Durch diese Ausweitung wird eine Bestrafung wesentlich realistischer.
Hinter jedem Handelskontakt lauert die Gefahr, dass eine Zusammenarbeit mit der entsprechenden Person, Organisation oder Vereinigung gesetzlich verboten ist. Insgesamt stehen derzeit in den verschiedensten Boykottlisten (EU-VO, US DPL, US SDN, ENTITY LIST, US-Unverified und SECO-CH der UN, USA und EU) weit über 26.000 Einträge, die durchschnittlich ein bis zweimal pro Woche aktualisiert werden. Für ein Unternehmen ist es mit vertretbarem eigenen Aufwand unmöglich, diese Veränderungen ständig zu verfolgen und mit den eigenen Adressen abzugleichen. Dies gilt besonders für Speditionen mit Hunderten von Lieferscheinen im täglichen Auftragseingang.
„Es sagt Ihnen niemand, wie Sie es machen müssen“, klagt auch Hans Anton Sapper, Gründer und Geschäftsführer des Sapper Instituts in Kempen. „Es kann sogar sein, dass eine heute eingelagerte Ware für einen bestimmten Empfänger morgen nicht mehr ausgeliefert werden darf“. Übersieht ein Spediteur dieses Verbot, droht ihm der Ausschluss vom vereinfachten Anmeldeverfahren (VAV) der Zollbehörden. „Für einen international tätigen Dienstleister bedeutet dies das wirtschaftliche Ende“, so Sapper.
Über Import- und Exporterleichterungen, hier speziell der Implementierung des Status eines Zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten (Zollkodexänderung im Mai 2005) machen die Zollbehörden weiteren Druck zur Implementierung von Compliance. Dazu kommt, dass Handel und Industrie, einseitig Verpflichtungen hinsichtlich „Compliance“ kurzerhand an die Dienstleister auslagern und auch schon ausgelagert haben Dies bedeutet, dass besser heute gehandelt werden muss, statt abzuwarten, bis Geschäft verloren wird.
Dazu kommt, dass die Verlader häufig glauben, die Verantwortung für Compliance an den Spediteur delegieren zu können und deshalb massiv darauf drängen, dass der Spediteur seine Compliance-Prüfungen nachweist. Diese Verantwortung ist nicht delegierbar, jeder in der Wertschöpfungskette muss für sich selbst verantwortlich prüfen. Compliance wird damit zu einem wesentlichen Aspekt der Wettbewerbsfähigkeit eines Spediteurs.
Die Lösung des Problems heißt active compliance. Das System vergleicht jede Adresse in Sekundenschnelle mit allen aktuellen Listen – unbemerkt vom Anwender. Das Besondere daran ist der verwendete „Matching-Algorithmus“. Im Rahmen eines durch die TÜV Secure iT Gmbh gestalteten und anschließend durchgeführten Prüfungsverfahrens konnte im Prüfungsbericht festgestellt werden, dass der Matching-Algorithmus unseres Partners am Beispiel des Softwareprodukts domino Compliance PRO in der Lage war, alle Einträge in den Boykottlisten: EU-Verordnung, US-SDN, US-DPL, US-Entity List und US Unverified List erfolgreich zu matchen. Seine hohe Treffsicherheit spart im täglichen Betrieb viel Zeit, weil auch unterschiedliche Schreibweisen und Tippfehler mit berücksichtigt werden. Anders wäre dies bei einfachen „Screening-Verfahren“. Hierbei wird der eingegebene Name lediglich 1:1 verglichen. In der Praxis ist dies viel zu unsicher. und wegen der immens hohen Zahl von Fehltreffern nicht durchführbar, weil sonst alle Abläufe stocken.
Und was soll dann passieren, wenn ein unerwünschter Datensatz auftaucht? Sie entscheiden, wie reagiert werden soll: Auftragssperre, Abrechnungssperre, Verladesperre, E-Mail und dgl. mehr. active logistics liefert die Möglichkeiten. Im übrigen kann jeder, der eine Straftat feststellt, sich an die Strafverfolgungsbehörden wenden.
active logistics bietet Interessenten die Möglichkeit an, die Funktionalität der Sapper Lösung über ein Portal zwei Monate kostenlos mit bis zu 50 Abfragen zu testen.
Der Nutzen für Sie:
- Automatischer Datencheck für jede erfasste Adresse
- Alle Abfragen laufen sekundenschnell im Hintergrund
- Einzigartiger Matching-Algorithmus berücksichtigt auch unterschiedliche Schreibweisen
- Minimierte Zahl von Fehl-Alarmen
- Sämtliche „Boykottlisten“ ständig aktualisiert
- Verfahren vom TÜV geprüft
- Keine Störungen des täglichen Ablaufs
- Sicherheit für unternehmerische Haftung
- Minimierung des eigenen Risikos
- Verlässliche Datenbasis mit allen verbotenen Kontakten
- Keine Investitionen oder Schulungen erforderlich
- Kostenlose Testphase
Mit active compliance haben Sie die Folgen der Anti-Terror-Verordnung im Griff: zuverlässig, einfach und ohne Investitionen.

